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Was ist dein Karma und Dharma? Eine Reflexion zum Jahresende


Die Jahresbilanz der Seele

Wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, schauen wir oft auf unsere Erfolge – verdientes Geld, gelaufene Kilometer, erledigte Aufgaben. Im Yoga nennen wir das Karma (Handlung). Aber es gibt eine tiefere Frage, die wir uns stellen müssen: War diese Handlung im Einklang mit deinem Dharma (Wahre Bestimmung)?


Als Yoga-Meister lehre ich: Handlung ohne Bestimmung ist nur Lärm. Wahrer Frieden entsteht, wenn dein Karma deinem Dharma dient. Aber wir müssen tiefer blicken als nur auf "gute Taten".


Der Unterschied zwischen beiden

Karma (Das Gesetz von Ursache und Wirkung):

Karma wird oft als "Schicksal" missverstanden. Es ist eigentlich einfache Physik: Jede Aktion hat eine Reaktion.

  • Persönliches Karma (Prarabdha): Das Drehbuch deines Lebens in diesem Jahr. Die Herausforderungen, denen du begegnet bist. Hast du mit Weisheit oder Impulsivität reagiert?

  • Kollektives Karma (Samashti): Die Welt um uns herum. Welchen Einfluss hatten deine Handlungen auf die Gemeinschaft in Bern und die Umwelt? Hast du zum Lärm oder zum Frieden beigetragen?


Dharma (Deine kosmische Pflicht):

Dharma ist das innere Gesetz deines Wesens. Es existiert auf zwei Ebenen:

  • Universelles Dharma (Sanatana Dharma): Die ewigen Werte, die für alle gelten – Wahrheit (Satya), Gewaltlosigkeit (Ahimsa) und Mitgefühl. Hast du diese Gesetze dieses Jahr geachtet?

  • Persönliches Dharma (Svadharma): Deine einzigartige Rolle. Bist du Lehrer, Elternteil, Künstler? Dein Svadharma ist deine spezifische Pflicht. Wenn du versuchst, das Leben eines anderen zu leben, erzeugst du Reibung (Leiden). Wenn du dich nach deiner eigenen Natur ausrichtest, fühlt sich selbst harte Arbeit mühelos an (Flow).


DIE YOGVEDA REFLEXION: Der Ausrichtungs-Check Setze dich heute in die Stille und frage:

  1. "Haben meine Handlungen (Karma) meinem persönlichen Zweck (Svadharma) gedient?"

  2. "Habe ich die universelle Wahrheit geopfert, um einen kurzfristigen persönlichen Gewinn zu erzielen?"

  3. "Wo habe ich aus Angst (Adharma) statt aus Liebe gehandelt?"


Ausrichtung für das neue Jahr Mache keine "To-Do"-Liste für das nächste Jahr.

Mache eine "To-Be"-Liste. Stelle sicher, dass deine nächste Handlung (Karma) aus deiner höchsten Bestimmung (Dharma) entspringt. Wenn das Persönliche und das Universelle übereinstimmen, ist das Yoga.


Diese philosophische Tiefe ist ein Kernmodul unserer Ausbildung. Wenn Sie bereit sind, das Selbst zu studieren, schließen Sie sich dem nächsten Lehrgang an.


Zum Lehrplan der 200h Ausbildung (Link zu: /yoga-lehrer-ausbildung-bern-200h) Richte deine Praxis aus (Link zu: /stundenplan-yoga-bern)


Autor: Yoga-Meister Shahid Khan


 
 
 

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