Yoga sollte nicht Ihr Leben zerstören (Die Wahrheit über Yoga-Verletzungen).
- Shahid Khan - Yogveda Yoga
- vor 15 Stunden
- 3 Min. Lesezeit

Sie gingen ins Yogastudio, um Ihre Rückenschmerzen zu heilen, Stress abzubauen und Ihrem Körper etwas Gutes zu tun. Aber ein paar Jahre später wachen Sie mit einer klickenden Schulter, einem stechenden Knie und einem chronisch instabilen unteren Rücken auf.
Das ist das schmutzige Geheimnis, über das Orthopäden sprechen, welches kommerzielle Studios jedoch verzweifelt zu verbergen versuchen: Modernes Yoga schickt Menschen in Rekordzahlen in die Kliniken. Sie zahlen nicht für Heilung; Sie zahlen für strukturelle Zerstörung. Yoga sollte Ihr Leben nicht zerstören, aber biomechanisch falsches Yoga tut genau das.
Die Anatomie der Zerstörung: Die häufigsten Yoga-Verletzungen
Wenn Sie Hypermobilität, schnelles Tempo und unqualifizierte Lehrer kombinieren, ist Ihr Körper das Opfer. Hier ist die medizinische Realität dessen, was in Ihren Gelenken passiert:
1. Der "Chaturanga"-Schredder (Rotatorenmanschette)
In einer standardmäßigen 60-minütigen "Flow"-Klasse machen Sie statistisch gesehen 30 bis 50 Chaturangas (Yoga-Liegestütze). Weil die Schüler müde werden, lassen sie ihr Körpergewicht nach vorne in die Schulterkapsel fallen. Sie zermahlen den Kopf Ihres Oberarmknochens direkt in die Sehnen der Rotatorenmanschette. Dieses repetitive Mikrotrauma führt zu schweren Entzündungen (Impingement) und schließlich zu gerissenen Sehnen.
2. Die Flexibilitäts-Falle (SI-Gelenk & Unterer Rücken)
Modernes Yoga fetischiert extreme Flexibilität. Aber anatomisch gesehen ist extreme Flexibilität ein medizinisches Risiko. Muskeln sind elastisch und federn zurück. Bänder hingegen sind wie Plastikringe – einmal überdehnt, bleiben sie für immer locker. Wir erschaffen eine Generation von Praktizierenden mit chronisch instabilen Becken (SI-Gelenk-Dysfunktion), weil sie durch asymmetrische Dehnungen ihr inneres Stützsystem buchstäblich weg-gedehnt haben.
3. Der erzwungene Lotussitz (Meniskusriss)
Das Knie ist ein reines Scharniergelenk; es will sich nur beugen und strecken. Wenn Praktizierende (deren Hüften vom vielen Sitzen am Schreibtisch blockiert sind) sich in die Taube oder den Lotussitz zwingen, muss die Rotationskraft irgendwohin ausweichen. Sie umgeht die steife Hüfte und geht direkt in das Knie, was den medialen Meniskus unweigerlich zerreißt.
Die gefährlichsten Yoga-Methoden (Die Verursacher)
Verletzungen passieren nicht zufällig. Sie sind das direkte Ergebnis moderner, kommerzialisierter Yoga-Stile, die anatomische Prinzipien ignorieren.
Vinyasa / Power Yoga (Die Momentum-Falle)
Diese Klassen priorisieren Geschwindigkeit, ständige Bewegung und Schwitzen. Wenn Sie sich schnell bewegen ("Atem zu Bewegung"), verlieren Sie die muskuläre Kontrolle und verlassen sich auf den Schwung (Momentum). Sie werfen Ihre Gelenke in extreme Endpositionen ohne die muskulären Bremsen, um sie zu stoppen. Es ist das anatomische Äquivalent dazu, ein Auto mit 100 km/h zu fahren und an jeder roten Ampel eine Vollbremsung zu machen. Irgendwann ist der Knorpel abgenutzt.
Ashtanga Yoga (Die repetitive Belastung)
Ashtanga ist eine starre, festgelegte Sequenz. Sie machen jeden Tag genau dieselben hochanspruchsvollen Posen auf genau dieselbe Weise. Diese ständige, repetitive Belastung auf exakt dieselben Gelenke ohne Variation führt zu massivem Verschleiß. Es ist der schnellste Weg zu chronischen Schulter- und Handgelenksschmerzen.
Bikram / Hot Yoga (Die falsche Flexibilität)
Einen Raum auf 40°C aufzuheizen, trickst Ihr Nervensystem aus. Die Hitze überschreibt den natürlichen "Dehnreflex" des Körpers – das neurologische Signal, das Ihnen sagt, dass Sie aufhören sollen, bevor etwas reißt. Praktizierende pushen sich 20 % über ihr tatsächliches biologisches Limit hinaus, was zu gerissenen Kniesehnen und dauerhaft destabilisierten Gelenken führt.
Der Realitätscheck
Yoga wurde als langsame, hochgradig kontrollierte, innere Wissenschaft konzipiert. Es sollte den Körper stabilisieren, nicht ihn in ein hypermobiles Gummiband verwandeln.
Wenn Ihre Yoga-Praxis schmerzt – wenn Sie einen Tag brauchen, um sich von Ihrer Klasse zu "erholen", oder wenn Ihre Gelenke klicken und schmerzen – praktizieren Sie kein Yoga. Sie praktizieren schlechte Gymnastik. Hören Sie auf, Formen hinterherzujagen. Bauen Sie die Stabilität wieder auf, die Ihnen billiges Yoga genommen hat.
Author, Meister Shahid Khan
