top of page

Warum deine Füsse dein Gehirn sind, das den Boden berührt : Neurale Erdung: Wie wir den "Notfallmodus" beenden.

Meister Shahid Khan erklärt, dass Füße und Gehirn eins sind; die Dehnung beginnt bei den Füßen und geht bis zum Gehirn, um die Nerven zu entspannen.
Meister Shahid Khan erklärt, dass Füße und Gehirn eins sind; die Dehnung beginnt bei den Füßen und geht bis zum Gehirn, um die Nerven zu entspannen.


Die Anatomie der Erdung


Deine Füsse sind nicht nur zum Gehen da; sie sind die primären Sensoren deines Gehirns. In der Yogveda-Methodik widmen wir die erste Woche der Praxis vollständig der Wiederherstellung dieser kritischen Verbindung. Strukturell ist dein Körper eine Landkarte deines Gehirns. Die rechte Gehirnhälfte sollte mechanisch auf dem rechten Fuss ruhen, die linke auf dem linken. Noch wichtiger ist, dass dein "Hinterhirn" – das Kleinhirn und der Hirnstamm, die für Sicherheit und Haltung zuständig sind – sicher auf deinen Fersen ruht. Wenn diese Ausrichtung fehlt, signalisiert das Gehirn Instabilität und löst einen Alarmzustand aus.


"Nervös" neu definiert

Wir sprechen oft davon, "nervös" zu sein, als wäre es nur eine Emotion. Aber biologisch bedeutet "nervös", dass deine Nerven physisch angespannt sind. Diese Spannung hält deinen Körper im sympathischen Nervensystem gefangen – dem "Kampf-oder-Flucht"-Modus. Für viele ist dies der Dauerzustand. Das Ziel der Strukturellen Medizin ist es nicht, den Geist durch Willenskraft zu beruhigen, sondern den Körper mechanisch zurück in das parasympathische System zu schalten – den Zustand der Regeneration. Du kannst dich nicht aus einem angespannten Nervensystem "herausdenken". Du musst dich herausdehnen.


Das Protokoll: Nerven statt Muskeln

In der ersten Woche dehnen wir keine Muskeln. Wir dehnen Nerven. In Vorwärtsbeugen wie Uttanasana ist das Ziel, die gesamte hintere Kette des Nervensystems zu verlängern. Die Dehnung muss in den Fusssohlen beginnen, durch die Nerven der Beine wandern und den unteren Rücken lösen.


Die Mechanik der Dekompression Um dies zu erreichen, sind zwei strukturelle Aktionen notwendig:

  1. Bewege die Schultern aktiv weg vom Rücken. Dies schafft Raum für die Wirbelsäule.

  2. Bewege den Kopf weg vom Rücken. Dies ist der ultimative Akt der Dekompression, der dem Hirnstamm Sicherheit signalisiert.


Das innere Spa

Wahres Wohlbefinden findet man nicht in einem Spa. Es liegt in der biologischen Realität entwirrter Nerven. Wenn du deine Nerven dehnst, beruhigst du manuell das Alarmsystem deines Gehirns.


"Theorie ist nicht genug. Du musst die Nerven dehnen, um die Veränderung zu spüren. Komm zu uns nach Bern für das strukturelle Fundament der Woche 1."


Author, Meister Shahid Khan


 
 
 

Kommentare


Yoga Bern: Klassen für Region Thun, Biel & Solothurn | Ausbildung für Zürich, Genf, Luzern & Schweiz.

Yogveda Yoga
Kramgasse 78
3011 Bern

Copyright © [2026] Shahid Khan -  Yogveda Yoga.

info@yogveda.ch

031 311 5088
bottom of page